Leserstimmen zu den Büchern von Ian Rankin

Haben Sie einen Roman von Ian Rankin gelesen? Oder sogar eine ganze Serie? Wir sind sehr gespannt auf Ihre Rezension! Nutzen Sie hierzu bitte das Rezensionsformular.

REBUS

Name: BücherLiebe

Datum: 17. September 2017

Meisterwerk

Rebus von Ian Rankin




Goldmann Verlag
Broschiert 12,99€
768 Seiten


Inhalt:
Einen wie Rebus gibt es kein zweites Mal. Seit fast drei Jahrzehnten macht der ebenso geniale wie streitlustige Detective Inspector Edinburgh unsicher, nicht ohne dabei Freunden wie Vorgesetzen unendlich auf die Nerven zu gehen. Von seinen Feinden ganz zu schweigen. Die in diesem Band versammelten Geschichten, von denen zehn erstmals auf Deutsch erscheinen, beleuchten die Stationen seines Lebens, von seinem allerersten Fall bis hin zu seiner dramatischen (und zum Glück nur vorläufigen) Pensionierung. Einmal mehr beweist Ian Rankin hier, dass ein Krimiregal ohne den schottischen Kultkommissar theoretisch zwar möglich, aber sinnlos ist.

Meine Meinung:
Als eingefleischter Rebus Fan habe ich das Buch innerhalb von 3 Tagen durchgelesen und war, wie immer, überglücklich in diesen Lesegenuss gekommen zu sein.
Rankin erzählt verschiedene Kurzgeschichten zu seinem Kultinspector, in denen er ihn auf so menschliche, anschauliche und interessante Art und Weise beschreibt, wie kein Anderer!
Rankin hat Rebus nicht nur als Mensch dargestellt, sondern seine Eigenarten und seine unkonventionellen Ermittlungsmethoden humorvoll und packend beschrieben.
Natürlich fehlt auch die Beschreibung von Edinburgh nicht und macht das Buch zu einer ausgesprochen guten und runden Sache.
Auch wer bisher keine Rebus Krimis kennt kann dieses Buch lesen und wird mit Sicherheit infiziert und will weiterlesen!
Rankins Schreibstil ist gewohnt bildhaft, humorvoll und einfach klasse.
Dieses Buch verdient 6 von 5 Herzen!!!


Ein kalter Ort zum Sterben

Name: Michael Lehmann-Pape

Datum: 13. April 2017

Hohe Kunst des Kriminalromans

„„Ich kann nicht einfach zu Hause bleiben“.
„Nicht mal einen Tag“?
Rebus schüttelte langsam den Kopf“.

Gut für den Leser, dass Rankin seinen mürrischen, sich mit sozialen Dingen ein wenig schwertuenden und dem Alkohol nicht abgeneigten Rebus zwar vor Einiger Zeit bereits in den polizeilichen Ruhestand geschickt hat, dieser aber munter mit den alten Kollegen (und Freunden) Malcolm Fox und Siobhan Clarke Ermittlungen verfolgt. Einfach nicht ruhig zu Hause bleiben kann. Vor weniger, als er untätig abwarten müsste, ob der alte „Hank Marvin“ ihn heimsuchen könnte. Und auch die sich vertiefende Beziehung zur Pathologin Deborah hält den klugen, harmlos wirkenden Rebus (mit dem harten Kern) nicht ab, in seiner Stadt nach dem Rechten zu sehen.

Umso mehr, als sein alter Erzrivale und Schurke Big Ger Gafferty sich nach Rebus Geschmack zu sehr unschuldig an den jüngsten Ereignissen geriert.

Bei denen sein „Nachfolger“ Daryl Christie Prügel bezieht. Bei denen ein längst vergessener Todesfall für Rebus sehr aktuell werden wird. Und bei dem, was die rechte Würze noch gibt, nicht alle alten Kollegen und Vorgesetzten sich darüber freuen, dass Eingangskontrollen und Anm4eldestationen Rebus noch nie aufgehalten haben.

“Und was ist das“?
„„Nägel“, krächzte dieser.
„Neun Zoll Nägel, um genau zu sein““.

Die zur Anwendung gelangen werden. Nur ein Puzzleteil in den zunächst unüberschaubar wirkenden Ereignissen, die Rebus ohne Zurückhaltung und sehr stringent an den Hörnern packen wird. Auch wenn einer seiner Besuche an einem Krankenhausbett ungeahnte Folgen haben wird.

Ein Unterweltboss unter Bedrohung. Ein alter Boss der „dunklen Seite“ zunächst aus dem Blick verschwunden. Eine vor zig Jahren getötete, lebenslustige Frau. Verschwundenes Geld. Ein zum Schlag bereiter Krummsäbel. Und ein toter Ex-Polizist.

All das ergibt zunächst eine Melange aus Vergangenheit und Gegenwart, die vielfache Spuren generiert und das alte Jagdfieber in Rebus erwachen lässt. Der am Ende dennoch anerkennen muss, dass ein ihm durchaus ebenbürtiger Gegner Fäden gezogen hat, die kaum zu entwirren sein werden.

Intelligent angelegt, sehr flüssig, interessant, mal hart, mal mit hintergründigem Humor und immer spannend im Stil ist es eine wahre Freude, diesen Rebus mit seinem enzyklopädischen Wissen über Rock-Musik durch Edinburgh zu begleiten. Mit vielfachen Gefahren für viele der Beteiligten, die hinter den Kulissen lauert.

Beste Krimikost.


REBUS

Name: Rolf spörri

Datum: 18. Februar 2017

Alles in einem....

war 11mal in schottland. habe von "rebus" gehört. alle 20 bücher gekauft. alle nacheinander gelesen. von spannung, beschreibung der schauplätze kaum noch zu übertreffen. einfach genial. MUSS man gelesen haben...VnGH3M


REBUS

Name: Leapunch

Datum: 12. Februar 2017

Spannende Kurzgeschichten, die Lust auf mehr machen

Bis jetzt hatte ich schon viel Gutes über den Autor gehört und war wirklich gespannt ob mich Inspector Rebus auch so fesseln könnte. Durch Zufall habe ich diese Sammlung von "Kurzgeschichten" gefunden und habe mich dann schnell für das Buch entschieden. Das Cover gefällt mir sehr gut, es wirkt schlicht, kalt und passt einfach genial zum Genre.

Der Schreibstil ist flüssig, spannend und sehr detailreich, die Charaktere werden sehr ausführlich beschrieben und noch dazu recht bildlich. Besonders Rebus bekommt spezielle Eigenschaften trotz der "Kürze" der Geschichten. Ich denke für Einsteiger ist dieses Buch perfekt geeignet, denn wir starten hier mit Rebus bei seinem ersten Tag und haben dann eine deutliche Entwicklung und erleben jegliche Zeitspannen mit. Die Storys sind alle sehr spannend und recht unterschiedlich, als wenn man einen Rückblick der gesamten Geschichte bekommt. Rebus ist mir von Anfang an sympathisch, er hat etwas sehr spezielles und wirkt zu keiner Zeit langweilig und undurchdacht. Der Autor hat jedes Detail bedacht und es entstehen kaum Lücken.

Ein besonders Augenmerk des Autors, liegt auch auf Edinburgh, er vergisst zu keiner Zeit auch die Details der Stadt bzw. der Landschaft zu beschreiben, was mir wirklich gut gefallen hat. Auch wenn da denke ich noch Luft nach oben gewesen wäre aber es handelt sich hier nun mal größtenteils um Kurzgeschichten. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass besonders Erfahrene Fans der Reihe hier einige Erinnerungen an alte Fälle bekommen, was mich nicht weiter gestört hat und auch nicht dem Lesefluss im Weg stand.

Auch wenn Rebus der Protagonist ist, darf man die anderen Charaktere nicht vergessen, sie sind ebenfalls sehr gut ausgearbeitet und eigentlich alle durch die Bank sehr interessant. Ich denke, man kann sie jedoch in den anderen Büchern wesentlich besser kennen lernen, wahrscheinlich werde ich mir auch die anderen Inspector Rebus Fälle mal ansehen. Der Autor hat es geschafft, mit diesem Buch bei mir Lust auf mehr zu machen!


Fazit:

Alles in allem ist dies eine besondere Sammlung von Stories, das Buch eignet sich meiner Meinung nach sowohl für Neueinsteiger als auch für die "alten Hasen", die Rebus eben schon kennen. Für mich wird das auf jeden Fall nicht das letzte Buch des Autors bleiben und freue mich schon auf weitere spannende Geschichten.


REBUS

Name: Elke Heid-Paulus

Datum: 25. Januar 2017

Ein Blick zurück

Wahrscheinlich hat es sich der schottische Autor Ian Rankin nicht in seinen kühnsten Träumen ausgemalt, dass John Rebus im Laufe der Jahre Kultstatus erreichen würde. Der knorrige Detective aus Edinburgh ist mittlerweile sogar so populär, dass ihm zu Ehren, aber auch natürlich anlässlich des 30. Jahrestages der Veröffentlichung des ersten Bandes der Reihe, „Knotts and Crosses“ (dt. „Verborgene Muster“), vom 30. Juni bis 02. Juli diesen Jahres in Edinburgh ein RebusFest veranstaltet wird.

Und auch „Rebus: Alle Inspektor Rebus-Stories“, eine Kurzgeschichten-Sammlung (plus eine längere Erzählung), zusammengestellt von Ian Rankin, zollt ihm Respekt. Wir begleiten John Rebus von seinen ersten Tagen als Detective bis in die Zeit nach seiner Pensionierung und treffen alte Bekannte wie seine ehemaligen Assistenten Brain Holmes wieder, der in den aktuellen Romanen keine Rolle mehr spielt, aber auch Siobhan Clarke, die in der Zwischenzeit Karriere gemacht hat. Obwohl die Geschichten, gemessen an den Romanen, relativ kompakt (aber sehr gut geplottet) sind, schafft es Ian Rankin dennoch, auch die schottischen Eigenheiten und die besondere Atmosphäre Edinburghs einzufangen. Und es sind auch immer wieder Anspielungen auf „alte“ Fälle versteckt, die zumindest diejenigen Leser verstehen und einzuordnen wissen, die mit der Rebus-Reihe vertraut sind. Von daher eignet sich die Sammlung natürlich als Zwischendurch-Lektüre für Fans - die werden sie natürlich eh lesen - aber auch als auch als Einstieg für Krimileser, die schon viel von dem schottischen Detective mit den sehr eigenen Moralvorstellungen und den unkonventionellen Methoden gehört haben und erstmals in das Rebussche Universum eintauchen wollen.

Ich habe den Blick zurück und die Reise in die Vergangenheit genossen und freue mich auf Ian Rankins 20. Kriminalroman mit John Rebus „Ein kalter Ort zum Sterben“ („Rather be the devil“ im Original), der am 13. März 2017 bei Goldmann erscheinen wird. Slàn leibh!


Das zweite Zeichen - Inspector Rebus 2

Name: tinaliestvor

Datum: 31. Mai 2016

Im Namen des Glaubens....

Ein gekreuzigter Drogentoter fällt in der Statistik kaum auf, aber Inspector Rebus sieht das anders und ermittelt. Doch es kommt wie es kommen muss und die Ermittlungen verlaufen im Sande, aber Rebus gibt nicht auf, denn er vermutet dahinter eine Sekte die noch weitere Opfer fordern wird....


Im Namen der Toten - Inspector Rebus 16

Name: Claudia Baumann

Datum: 14. Dezember 2015

Ich bin ein Rebus-Fan

Hallo, ich bin seit kurzem begeisterter Ian Rankin Fan bzw DI Rebus süchtig, dies geht soweit dass ich indisches Essen bestelle und alle Bücher verschlinge, am liebsten würde ich auch eine Zigarette nach der anderen rauchen und sogar , wenn es mir mgl wäre Whiskey trinken...Mein neues Wunschziel ist, natürlich Edingburgh. Es stimmt , I.R. Kann einfach sehr gut Geschichten erzählen...vielen Dank !!!! Mit freundlichen Grüßen CB


Mädchengrab - Inspector Rebus 18

Name: Detlef Knut

Datum: 4. Dezember 2015

John Rebus, Detective Inspector A.D.

In diesem achtzehnten John-Rebus-Roman wird der Detective Inspector A.D. aus dem Ruhestand zurückgeholt. Nun sitzt er in der Abteilung mit den „Cold Cases“, den nicht aufgehklärten Fällen der Kripo, und hadet mit seinem aroganten Chef. Nebenbei bekommt er mit, dass es aktuell ein vermisstes Mädchen gibt, an deren Suche die Kollegen in den anderen Abteilungen des Präsidiums von Edinburgh arbeiten. Dann wird Rebus von der Mutter eines ebenfalls vermissten Mädchens angesprochen. Doch deren Tochter ist vor vielen Jahren verschwunden. Das Mädchen wurde nie gefunden. Die Mutter hatte sich bei jedem vermissten Mädchen immer wieder an die Polizei gewandt in der Hoffnung, dass diese den Fall ihrer Tochter wieder aufgreifen. Das ist aber all die Jahre nicht geschehen. Sie hatte nie Gehör gefunden. Nun setzt sie alle Hoffnung auf John Rebus, von dem sie weiß, dass er sich in einen Fall verbeißen kann. Rebus schreit zwar nicht „Hurra“ über diese Aufgabe, aber das Leid der Mutter geht ihm schon nah. Außerdem wird ihm ein Hintertürchen zu dem aktuellen Fall des vermissten Mädchens geöffnet und er kann wieder mit seiner ehemaligen Kollegin Siobhan Clarke zusammenarbeiten. Er bekommt wieder das Gefühl, noch gebraucht zu werden und nicht zu den „Cold Cases“ auf dem Abstellgleis zu ruhen.
Dieser Roman ist ein fesselnder Regiokrimi aus Schottland. Rankin bezieht die schottische Landschaft mit vielen Details ein. Straßen, Plätze und Kreuzungen werden von ihm mit Akribie beschrieben und nach der Lektüre dieses Romans könnte man schnell das Gefühl bekommen, selbst die eine oder andere Straße mit verbundenen Augen befahren zu können. Dieser Lokalkolorit gefällt mir. Was mir aber besonders gefällt, sind die Figuren. Der greinelnde Rebus und seine Kollegin üben einen starken Sog aus. Es ist wie eine Hassliebe zwischen den beiden. Rebus wird wegen seiner querulanten Extratouren im Präsidium nicht gern gesehen und könnte ein Hemmklotz für die Karriere von Clarke darstellen. Das weiß sie, auch sie ist nicht mit allem einverstanden, was er macht. Aber schließlich kennt sie ihn zu gut, um nicht seine Ermittlerqualitäten und auch seine versteckten menschlichen Eigenschaften richtig einzuschätzen.
Es macht einfach Spaß, diesen Ermittlungen zu folgen, sich gemeinsam mit den Ermittlern in die Irre führen zu lassen, sich die eine oder andere schottische Gepflogenheit zeigen zu lassen. Nur selten hält mich ein Buch so davon ab, im Anschluss sofort nach einern neuen Roman zu greifen, wie es dieses getan hatte. Ich trauerte dem Ende hinterher und hatte zwei ganze Tage Lesepause.